Editorial

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1. Rang am Schülerkongress


Im Februar nahm eine Gruppe von Primanern an einem Schülerkongress an der technischen Hochschule in Offenburg (D) teil. Das Projekt zum Thema Vogel-/ Segelflug überzeugte die Jury und erreichte beim Plakatwettbewerb den 1. Platz. Im Rahmen des Freifachs MINT hatte das Team seit August 2017 wöchentlich zwei Lektionen am Projekt gearbeitet.

 

Text Sven Spörri, 18gD

 

Unter der Leitung von Daniel Brunner, Thomas Hari und Thomas Thormeier wurde erforscht, inwiefern der Vogel- und der Segelflug vergleichbar sind. Dabei konnte mithilfe von Präparaten, welche freundlicherweise vom Naturhistorischen Museum in Bern zur Verfügung gestellt worden waren, die Eigenschaften von verschiedenen Vogelflügeln untersucht werden. Mit einer speziellen Software wurde ein 3D-Modell eines Mäusebussardflügels angefertigt. Am Computer konnten so die Profildaten ausgewertet und mit Profilen, die man im Segelflug verwendet, verglichen werden. Weiter wurde zum besseren Verständnis des Körperbaus von Vögeln ein Entenskelett präpariert, was ein sehr aufwändiger Prozess war. Als technisches Gegenstück zum Knochenbau wurden Holmen untersucht, welche aus Materialien hergestellt worden sind, die man auch im Segelflugzeugbau verwendet. Beim Aufbau dieses Experiments wurde das Team von Philipp Schmid tatkräftig unterstützt.

Das Programm wurde weiter durch zwei Exkursionen aufgelockert. Im September letzten Jahres konnten die Teilnehmer bei der Segelflugschule Belp einen Segelflug mit einem Fluglehrer selber erleben. Im Dezember fand ein Besuch beim deutschen Segelflugzeugbauer Schemp-Hirth statt.

Wir durften die Arbeit an einem Schülerkongress in Offenburg, in der Nähe von Strassburg, präsentieren. Der zweitägige Event fand an der technischen Hochschule statt. Nebst dem Plakatwettbewerb wurden auch Vorträge über die jeweiligen Projekte gehalten. Da die 35 teilnehmenden Teams aus Deutschland, der Schweiz und Frankreich kamen, war der Anlass eine zweisprachige Angelegenheit. Jedes Team betreute einen Stand, an dem das Projekt und das obligatorische Plakat präsentiert wurden. Bei der abschliessenden Rangverkündigung wurde der Thuner Delegation zusammen mit einem Team aus Deutschland und einem Team aus Frankreich der Preis für den 1. Platz überreicht. Das war ein super Abschluss für ein zwar aufwändiges, aber auch sehr lehrreiches Projekt.

 

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1. Rang am Schülerkongress


Im Februar nahm eine Gruppe von Primanern an einem Schülerkongress an der technischen Hochschule in Offenburg (D) teil. Das Projekt zum Thema Vogel-/ Segelflug überzeugte die Jury und erreichte beim Plakatwettbewerb den 1. Platz. Im Rahmen des Freifachs MINT hatte das Team seit August 2017 wöchentlich zwei Lektionen am Projekt gearbeitet.

 

Text Sven Spörri, 18gD

 

Unter der Leitung von Daniel Brunner, Thomas Hari und Thomas Thormeier wurde erforscht, inwiefern der Vogel- und der Segelflug vergleichbar sind. Dabei konnte mithilfe von Präparaten, welche freundlicherweise vom Naturhistorischen Museum in Bern zur Verfügung gestellt worden waren, die Eigenschaften von verschiedenen Vogelflügeln untersucht werden. Mit einer speziellen Software wurde ein 3D-Modell eines Mäusebussardflügels angefertigt. Am Computer konnten so die Profildaten ausgewertet und mit Profilen, die man im Segelflug verwendet, verglichen werden. Weiter wurde zum besseren Verständnis des Körperbaus von Vögeln ein Entenskelett präpariert, was ein sehr aufwändiger Prozess war. Als technisches Gegenstück zum Knochenbau wurden Holmen untersucht, welche aus Materialien hergestellt worden sind, die man auch im Segelflugzeugbau verwendet. Beim Aufbau dieses Experiments wurde das Team von Philipp Schmid tatkräftig unterstützt.

Das Programm wurde weiter durch zwei Exkursionen aufgelockert. Im September letzten Jahres konnten die Teilnehmer bei der Segelflugschule Belp einen Segelflug mit einem Fluglehrer selber erleben. Im Dezember fand ein Besuch beim deutschen Segelflugzeugbauer Schemp-Hirth statt.

Wir durften die Arbeit an einem Schülerkongress in Offenburg, in der Nähe von Strassburg, präsentieren. Der zweitägige Event fand an der technischen Hochschule statt. Nebst dem Plakatwettbewerb wurden auch Vorträge über die jeweiligen Projekte gehalten. Da die 35 teilnehmenden Teams aus Deutschland, der Schweiz und Frankreich kamen, war der Anlass eine zweisprachige Angelegenheit. Jedes Team betreute einen Stand, an dem das Projekt und das obligatorische Plakat präsentiert wurden. Bei der abschliessenden Rangverkündigung wurde der Thuner Delegation zusammen mit einem Team aus Deutschland und einem Team aus Frankreich der Preis für den 1. Platz überreicht. Das war ein super Abschluss für ein zwar aufwändiges, aber auch sehr lehrreiches Projekt.

 

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