Editorial

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Grosser Dichter*innen-Wettstreit


Am 15. März war es endlich so weit: die neue Aula zum Bersten voll, die Luft stickig, die auftretenden Slam-Poet*innen nervös.

 

Text Eva Geissbühler

Bilder und Film Andrea Stuker

 

Zwölf in der Vorrunde ausgewählte Dichter*innen aus den Klassen 19gP und 19gS buhlten mit ihren selbstverfassten Texten um die Gunst des Publikums. Remo Rickenbacher und Marco Gurtner (beide von Thun ist nirgends) moderierten im gewohnt erfrischend-lockeren Slam-Stil den Abend und zogen nach und nach die Lose, denn in welcher Reihenfolge die Slamer auftreten, das bestimmt der Zufall.

Nicola Wittwer trat mit einem Text über Eskapaden beim Stabhochsprung und andere Unglücksfälle an, Aline Grundbacher slamte über die Schwierigkeit, das Wesen der Frau zu verstehen und Muriel Künzi performte ein Coming-Out zum Thema Depression; Robin Rindlisbacher erzählte eine skurrile Geschichte von einer alten Dame im Loeb, Salea Zettwoch schilderte die Tücken eines Wochenjobs im Altersheim, Noemi Murri performte eine Satire auf Germany’s next Topmodel und Gabriel Gyger reimte gesellschaftskritisch zur Redensart «Der Kunde ist König». Noah Oetterli zeigte ein wüstes Geschwister-Battle, in dem sich Maya und Kevin unermüdlich dissen, Désirée Friederich rappte eine Version des Märchens von «Schneebitchli» im Hip-Hop-Slang, Jasmin Trachsel erzählte von einer Identitätssuche einer jungen Frau in einer Welt voller Schönheitsideale und Selbstinszenierung, Emanuel Krauer slamte über seine Leiden und das ewige Schweigen in einer introvertierten Klasse und Svenja Reinhardt performte einen Drogenrausch und dessen Folgen.

Mit einem Gleichstand von 40 Punkten haben Désirée, Noemi, Emanuel und Noah gewonnen und damit den Einzug ins Finale geschafft. Am 9. Juni trafen schliesslich die Gewinner*innen der verschiedenen Schulen im Bieler Gaskessel beim grossen Finale aufeinander. Voller Stolz lässt sich sagen, dass Noah Oetterli aus der 19gP mit seinem parodistischen Text über Richi Schönbächler aus der SRF-Serie Auf und davon zum Sieger gekürt worden ist!

Entstanden sind die Texte im Deutschunterricht von Katrin Ackermann und Eva Geissbühler. Die Profi-Slam-Poet*innen Remo Rickenbacher und Valerio Moser führten mit beiden Klassen einen mehrteiligen Workshop im Rahmen des Projekts Slam@School durch. Insgesamt fünf Berner Gymnasien haben bei Slam@School mitgemacht. Die Umsetzung der Workshop-Reihe Slam@School erfolgte im Auftrag und mit finanzieller Unterstützung der Erziehungsdirektion Bern, Programm Bildung und Kultur zur Förderung des kulturellen Austausches an Schulen.

 

 

 

 

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Abschlussklassen

Verabschiedungen

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Grosser Dichter*innen-Wettstreit


Am 15. März war es endlich so weit: die neue Aula zum Bersten voll, die Luft stickig, die auftretenden Slam-Poet*innen nervös.

 

Text Eva Geissbühler

Bilder und Film Andrea Stuker

 

Zwölf in der Vorrunde ausgewählte Dichter*innen aus den Klassen 19gP und 19gS buhlten mit ihren selbstverfassten Texten um die Gunst des Publikums. Remo Rickenbacher und Marco Gurtner (beide von Thun ist nirgends) moderierten im gewohnt erfrischend-lockeren Slam-Stil den Abend und zogen nach und nach die Lose, denn in welcher Reihenfolge die Slamer auftreten, das bestimmt der Zufall.

Nicola Wittwer trat mit einem Text über Eskapaden beim Stabhochsprung und andere Unglücksfälle an, Aline Grundbacher slamte über die Schwierigkeit, das Wesen der Frau zu verstehen und Muriel Künzi performte ein Coming-Out zum Thema Depression; Robin Rindlisbacher erzählte eine skurrile Geschichte von einer alten Dame im Loeb, Salea Zettwoch schilderte die Tücken eines Wochenjobs im Altersheim, Noemi Murri performte eine Satire auf Germany’s next Topmodel und Gabriel Gyger reimte gesellschaftskritisch zur Redensart «Der Kunde ist König». Noah Oetterli zeigte ein wüstes Geschwister-Battle, in dem sich Maya und Kevin unermüdlich dissen, Désirée Friederich rappte eine Version des Märchens von «Schneebitchli» im Hip-Hop-Slang, Jasmin Trachsel erzählte von einer Identitätssuche einer jungen Frau in einer Welt voller Schönheitsideale und Selbstinszenierung, Emanuel Krauer slamte über seine Leiden und das ewige Schweigen in einer introvertierten Klasse und Svenja Reinhardt performte einen Drogenrausch und dessen Folgen.

Mit einem Gleichstand von 40 Punkten haben Désirée, Noemi, Emanuel und Noah gewonnen und damit den Einzug ins Finale geschafft. Am 9. Juni trafen schliesslich die Gewinner*innen der verschiedenen Schulen im Bieler Gaskessel beim grossen Finale aufeinander. Voller Stolz lässt sich sagen, dass Noah Oetterli aus der 19gP mit seinem parodistischen Text über Richi Schönbächler aus der SRF-Serie Auf und davon zum Sieger gekürt worden ist!

Entstanden sind die Texte im Deutschunterricht von Katrin Ackermann und Eva Geissbühler. Die Profi-Slam-Poet*innen Remo Rickenbacher und Valerio Moser führten mit beiden Klassen einen mehrteiligen Workshop im Rahmen des Projekts Slam@School durch. Insgesamt fünf Berner Gymnasien haben bei Slam@School mitgemacht. Die Umsetzung der Workshop-Reihe Slam@School erfolgte im Auftrag und mit finanzieller Unterstützung der Erziehungsdirektion Bern, Programm Bildung und Kultur zur Förderung des kulturellen Austausches an Schulen.

 

 

 

 

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