Editorial

Inhalte

Von Erdbeeren und Kristallen


Dieses Jahr verlangte das Primaprojekt des Schwerpunktfachs Bildnerisches Gestalten eine unvoreingenommene Wahrnehmung von Alltäglichem und die Fähigkeit, sich auf einen ergebnisoffenen Prozess einzulassen.

 

Text Katharina Suhr

Bilder Beàta Fässler, 19gP, und Damaris Kurzen, 19gP

 

Eine Erdbeere essen. Das ist nichts Besonderes. Das kennen wir alle. Wie sie aussieht. Wie sie sich zerbeissen lässt. Wie sie schmeckt. Alles nichts Neues, so vertraut, dass wir nicht mehr wie ein Kind mit allen Sinnen und vollkommener Offenheit die Erdbeere entdecken können.

47 Primanerinnen und Primaner wollten im Projekt «kristallisiert» zeigen, dass sie fähig sind, Alltägliches so zu erkunden, als wäre es ihnen vollkommen fremd. So, als hätten sie noch nie eine Erdbeere verkostet.

In 18 Gruppen gingen die Schülerinnen und Schüler baden, übernachteten im Wald und in verlassenen Hotels. Sie beobachteten das Treiben am Flughafen und an Tankstellen. Sie besuchten das Verkehrshaus, die Beatushöhle und eine Lagerhalle.

Während zwei Monaten wurde das Erlebte so lange ausgewertet, reduziert und verdichtet, bis die 18 Projekte ihre eigenständige Aussage und Form gefunden hatten und am 4. Mai ausgestellt werden konnten. Genau wie die Schülerinnen und Schüler unvoreingenommen den Prozess für dieses Projekt begonnen hatten, so mussten sich am Abend des «kristallisert» die Besucher offen und neugierig auf die Werke – und das Apérobuffet – einlassen.

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Verabschiedungen

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Von Erdbeeren und Kristallen


Dieses Jahr verlangte das Primaprojekt des Schwerpunktfachs Bildnerisches Gestalten eine unvoreingenommene Wahrnehmung von Alltäglichem und die Fähigkeit, sich auf einen ergebnisoffenen Prozess einzulassen.

 

Text Katharina Suhr

Bilder Beàta Fässler, 19gP, und Damaris Kurzen, 19gP

 

Eine Erdbeere essen. Das ist nichts Besonderes. Das kennen wir alle. Wie sie aussieht. Wie sie sich zerbeissen lässt. Wie sie schmeckt. Alles nichts Neues, so vertraut, dass wir nicht mehr wie ein Kind mit allen Sinnen und vollkommener Offenheit die Erdbeere entdecken können.

47 Primanerinnen und Primaner wollten im Projekt «kristallisiert» zeigen, dass sie fähig sind, Alltägliches so zu erkunden, als wäre es ihnen vollkommen fremd. So, als hätten sie noch nie eine Erdbeere verkostet.

In 18 Gruppen gingen die Schülerinnen und Schüler baden, übernachteten im Wald und in verlassenen Hotels. Sie beobachteten das Treiben am Flughafen und an Tankstellen. Sie besuchten das Verkehrshaus, die Beatushöhle und eine Lagerhalle.

Während zwei Monaten wurde das Erlebte so lange ausgewertet, reduziert und verdichtet, bis die 18 Projekte ihre eigenständige Aussage und Form gefunden hatten und am 4. Mai ausgestellt werden konnten. Genau wie die Schülerinnen und Schüler unvoreingenommen den Prozess für dieses Projekt begonnen hatten, so mussten sich am Abend des «kristallisert» die Besucher offen und neugierig auf die Werke – und das Apérobuffet – einlassen.

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